Bad Vigaun SBG - Polizei schließt umstrittenen Swingerclub
Der umstrittene Swingerclub “Mona Lisa” in Bad Vigaun (Tennengau) wurde in der Nacht auf Sonntag von der Polizei geschlossen. Die Begründung: Bei dem Club handle es sich um ein illegales Bordell.
Professionelle Prostitution angeboten
Das “Mona Lisa” sei kein Swingerclub, sondern ein illegales Bordell. So steht es im Polizeibericht, der am Sonntag veröffentlich wurde ist. Bei einer Razzia hätten die Beamten festgestellt, dass der Club keineswegs nur der sexuellen Freizeitgestaltung privater Paare dient.
Im Gegenteil: Das Etablissement biete professionelle Prostitution an, berichtet die Polizei. Die Räumlichkeiten wurden deshalb in der Nacht sofort geschlossen und behördlich versiegelt.
Streit seit zwei Jahren
Damit geht die unendliche Geschichte um das Lokal im Bad Vigauner Ortsteil St. Margarethen weiter: Vor zwei Jahren hatten die Betreiber eine Genehmigung für ihr Bordell beantragt. Die Gemeinde Bad Vigaun lehnt das aber vehement ab, ebenso die zuständigen Landesbehörden. Begründung: In der Nähe befinde sich ein Kinderspielplatz.
Der sei aber nur deshalb errichtet worden, um das Bordell zu verhindern, argumentiert der Betreiber-Anwalt. Er hat den Fall mittlerweile vor den Verfassunggerichtshof gebracht. Eine Entscheidung steht noch aus.
Als privater Swinger-Club eröffnet
In der Zwischenzeit ist das Etablissement aber trotzdem eröffnet worden - eben als privater Swingerclub. Genau diesen Charakter einer privaten Einrichtung bezweifelt die Polizei aber - und hat das Lokal jetzt kurzerhand geschlossen.
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