Kärnten/A - Prostitution: “Geheime” sind Risiko für Freier
Immer mehr Kärntner holen sich bei jungen, illegalen Prostituierten Krankheiten. Kampagne in Klagenfurt soll jetzt Männer wachrütteln. Geldstrafen für Freier diskutiert.
In Kärnten gibt es über 40 Bordelle, 15 Go-Go-Bars und mehrere mobile Container für Baustellen.
Rund 250 Prostituierte sind registriert. Während diese Zahl noch annähernd gleich bleibt, nimmt die Zahl der illegalen Prostituierten dramatisch zu.
“Unsere Männer sind sich gar nicht bewusst, dass sie sich und ihre Partnerinnen in Gefahr bringen”, sagt die Klagenfurter Frauenbeauftragte Astrid Malle. Zahlreiche Kärntner Freier wissen es inzwischen: Sie haben sich beim Liebesspiel mit einer illegalen Prostituierten eine Infektionskrankheit geholt. Frauen und Mädchen, die sich nicht offiziell als Prostituierte registrieren lassen - und davon gibt es immer mehr - unterziehen sich nämlich keiner Gesundheitskontrolle. Das Ansteckungsrisiko ist deshalb hoch!
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