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Römische “Aktion scharf” gegen Straßenstrich

Freier werden videoüberwacht - Einführung eines eigenen Rotlichtviertels in Überlegung

Rom - In der Ewigen Stadt denkt man laut über die Einführung eines eigenen Rotlichtviertels als Gegenmaßnahme zum Straßenstrich nach. “Wir müssen die Straßen von der Plage der Prostitution säubern”, so der römische Bürgermeister Walter Veltroni. Erst am Dienstag waren im Zuge einer Razzia 56 Mädchen auf dem Straßenstrich festgenommen, unter ihnen mehrere Minderjährige aus Rumänien, die nun in ihre Heimat zurückgeschickt werden sollen.

Minderjährige Illegale

“In Italien ist Prostitution zwar kein Verbrechen, man darf jedoch nicht erlauben, dass so viele Ausländerinnen, darunter auch Minderjährige, von der organisierten Kriminalität ausgebeutet werden”, betonte der römische Bürgermeister. In Italien sind 70.000 Mädchen als Prostituierte tätig, zwanzig Prozent davon sind minderjährig, viele von ihnen kommen aus Osteuropa und Afrika.

Videoüberwachung rund um die Uhr

Eine andere Maßnahme gegen Straßenprostitution sorgt seit Kurzen ebenfalls für Zündstoff. Der Polizeichef von Rom, Achille Serra, hat im Rahmen der “Aktion scharf” Videokameras an jenen Straßen aufstellen lassen, in denen die Frauen mit Autofahrern “verhandeln”. Die Aufzeichnungen sollen an die Polizeizentrale gesendet werden, wo man die Kennzeichen der Freier registriert, die anschließend zur Kasse gebeten werden sollen. Die Strafen würden in diesen Fällen wegen Verstoßes gegen das Halteverbot verhängt.

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