Brandanschlag auf Pascha-Frauen - KÖLN: Rache eines Freiers
Weil eine Prostituierte sich weigerte, ohne Kondom mit ihm zu schlafen, startete ein 26-jähriger Türke einen fiesen Rachefeldzug: Mit Molotow-Cocktails und der Unterstützung seiner Freunde wollte er das Pascha in eine Flammenhölle verwandeln.
Von OLIVER MEYER
Wahnsinn: Ein Freier (26) wollte das Großbordell „Pascha“ auf der Hornstraße in eine Flammenhölle verwandeln. Der polizeibekannte Schläger konnte in letzter Sekunde von seinem verrückten Plan abgebracht werden.
Bereits am Samstag war der Türke aufgefallen. Er hatte von der Prostituierten Jana (27) Sex ohne Gummi verlangt. Die Hure lehnte das ab, da schlug der 26-Jährige die Frau, die die Sicherheitsleute rief.
Ein „Pascha“-Manager: „Wir haben ihn auf die Straße gesetzt, doch der Kerl kam immer wieder. Auch die Polizisten griff er an und beleidigte sie. Daraufhin erteilten sie ihm einen Platzverweis.“
Doch der Freier kam wieder. Eine Nacht später. Mit rund 10 Landsleuten. Bewaffnet mit einem 5-Liter Benzinkanister und fünf Molotow-Cocktails. Die Polizei: „Während der eine Verdächtige mindestens drei Liter Benzin auf dem Teppich im Eingangsbereich auskippte, wollte der Haupttäter dann mit einem Feuerzeug das Benzin anzünden. Die Tüte mit den Cocktails hatten sie im Kassenbereich abgestellt.“
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