Legalisierung der Prostitution in Brasilien abgelehnt
Das Projekt vom Abgeordneten Fernando Gabeira (PV-RJ) die Prostitution in Brasilien zu legalisieren wurde diese Woche von der CCJC (Comissão de Constituição e Justiça da Câmara) mit grosser Mehrheit abgelehnt.
Damit hat das Projekt von Gabeira keine Chance zu einer Gesetzes-Abstimmung ins Parlament zu kommen. Die Abgeordneten Marcelo Itajiba (PMDB-RJ) und Mauricio Rands (PT-PE) haben jedoch angekündigt das sie das soeben abgelehnte Projekt dennoch weiterbringen wollen – ob dies gelingen wird, ist jedoch eher unwahrscheinlich.
Die Gegner dieser Initiative sprachen von einem äusserst schlechten Licht das dann auf Brasilien scheinen würde und lehnen kategorisch jede Aktion ab, die zu einer Legalisierung der Prostitution in Brasilien führen könnte.
Für Gabeira ist genau das Gegenteil der Fall. Das Bild von Brasilien würde nicht schlechter sein als das von Holland oder Deutschland – in beiden Ländern ist die Prostitution legal und beide Länder verfügen weltweit über einen hervorragenden Ruf.
Der Gesetzesentwurf von Abgeordneten Gabeira basierte auf das Gesetz das am 1. Jänner 2002 in Deutschland in Kraft getreten ist - was die Prostitution als Gewerbe anerkennt. Unter anderem werden damit denn Männern und Frauen aus diesem Gewerbe, die notwendigen Rechte wie Pensionsanspruch und Krankenversicherung zugesichert und deren Berufs-Ausübung aus der Illegalität geholt.
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