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Ein geplantes Großbordell in Berlin-Schöneberg sorgt für Wirbel in der Hauptstadt.

„Frau an Frau, Auto an Auto“
Von Leticia Witte und Patricia Driese

Ein geplantes Großbordell in Berlin-Schöneberg sorgt für Wirbel in der Hauptstadt.

Berlin - Zu den feineren Adressen in Berlin gehörte die Gegend um die Kurfürstenstraße nie. Der Straßenstrich ist nicht zuletzt seit Christiane F. und ihrem Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, in dem es um ihr Leben als anschaffende Drogenabhängige geht, auch bei szenefremdem Publikum bekannt. Prostituierte werben in der Kurfürstenstraße und auf den umliegenden Bürgersteigen um Kunden - professionell oder um Geld für den Stoff zu verdienen. Rund dreißig Jahre nach Christiane F. empören sich Politiker und Anwohner erneut: Vor einigen Wochen wurden Pläne für ein Großbordell bekannt, ebenso ein neues, aggressives Geschäftsgebaren von Huren aus Osteuropa.

In Berlin-Schöneberg empören sich Politiker und Anwohner über ein geplantes Großbordell.


Reges Treiben vor der Kita

Dabei schienen sich die Prostituierten mit den langen Stiefeln und die Anwohner zwischen Altbauten, Erotik-Kaufhaus, Kindertagesstätte und dem Promi-Café Einstein arrangiert zu haben. Unter den Frauen sind auch sehr junge Mädchen, die im Schatten der lila Leuchtreklame des Sex-Supermarktes „LSD“ auf und ab schlendern. Nicht weit entfernt sind der Potsdamer Platz und das Bundesverteidigungsministerium.

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