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Rasche Stärkung der Rechte von SexarbeiterInnen gefordert


In Reaktion auf eine Meldung der Tageszeitung Österreich, in der die Staatssekretärin Christine Marek für mehr Rechte für SexarbeiterInnen eintritt, meint Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen: „Bereits im März dieses Jahres hatte Marek angekündigt, die Rechte der SexarbeiterInnen stärken zu wollen. Bis heute liegt jedoch noch keine konkrete Gesetzesvorlage auf dem Tisch. Dabei wäre es höchst an der Zeit, dass SexarbeiterInnen endlich die rechtliche Möglichkeit erhalten, ihr Honorar auch vor Gericht einzuklagen.“ Aufgrund eines Urteils des Obersten Gerichtshofs, dem zu Folge Sexarbeit als sittenwidrig gilt, sind nicht entrichtete Honorare für sexuelle Dienstleistungen nicht einklagbar.


Brigid Weinzinger möchte noch weitere Verbesserungen für SexarbeiterInnen: „Wenn es in Deutschland möglich war, SexarbeiterInnen die Möglichkeit einer arbeits- und sozialrechtlich Absicherung zu bieten, dann geht das mit etwas gutem Willen auch in Österreich. Es ist hoch an der Zeit, dass die Benachteiligungen von SexarbeiterInnen anderen Berufsgruppen gegenüber wegfallen.“ Allerdings müsse es bei einer unselbständigen Beschäftigung zu einer Einschränkung der Weisungsbefugnis der ArbeitgeberInnen kommen. Die SexarbeiterInnen sollen selbst entscheiden können, welche sexuellen Dienstleistungen sie anbieten möchten.

http://www.gruene.at/frauen/artikel/lesen/24412/

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