Offener Brief an das hohe europäische Haus und alle Abgeordneten des Europaparlaments
Wir ersuchen Euch um Eure Zustimmung
tragt Euch auf dieser Seite in die Unterschriftenliste ein
Ihr könnt damit auf die ungerechte Situation der SexarbeiterInnen aufmerksam machen
http://www.sexworker.at/protest
Offener Brief an das hohe europäische Haus
und alle Abgeordneten des Europaparlaments
- SEXWORKER.AT - Madonna e.V. Bochum - Doña Carmen e.V. Frankfurt am Main -
Bezug:
Entwurf eines Berichtes über die Prostitution in den Mitgliedstaaten und die gesundheitlichen Folgen für die Frauen (2007/2263(INI))
Vom Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)
Berichterstatterin: Maria Carlshamre, 19.3.2008
Gut finden wir:
• Schutz der Würde von Frauen und Schutz von Frauen. Wir finden, allen verletzlichen Menschen soll Schutz und Hilfen zum Empowerment gewährt werden.
• Gleichstellung von Frauen. Wir finden, alle Menschen sind gleich und sollen Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit erfahren.
• Gewalt als Gesundheitsproblem zu benennen. Wir finden, jede Form struktureller und physischer Gewalt gilt es zu erkennen und ihr frühzeitig entgegenzutreten.
Wir lehnen den Berichtsentwurf entschieden ab, weil er falsch ist:
• Prostitution ist keine Gewalt gegen Frauen. Die manigfaltigen Erfahrungen von Frauen, Männern und Transsexuellen in der Sexarbeit werden einfach ausgeblendet.
• Prostitution ist nicht einmal per se mit Gewalt verbunden stellt die Evaluation des Prostitutionsgesetzes ProstG durch die Bundesregierung fest.
• Die Sexindustrie, ob legalisiert oder reguliert, ist an sich keine Form systematischer Gewalt gegen Frauen. Gewalt ist kein integraler Bestandteil der Dienstleistung, die von Prostituierten in ihrem alltäglichen Geschäft erwartet werden.
• Legalisierung von Prostitution bedeutet keine Legalisierung systematischer Gewalt.
Weiterlesen »
















