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Braunschweig Prostituierten-Mord: Polizei fahndet nach letztem Freier

Nach den Bildern der Überwachungskamera wurde Phantombild gezeichnet

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Eine Überwachungskamera des Ring-Centers zeichnete auf, als am Montagabend um 19.56 Uhr der vermutlich letzte Freier bei der ermordeten Prostituierten “Stella Schumann” klingelte. Ein Ermittlungsrichter gab ein Bild gestern zur Veröffentlichung frei.

Bilder der Überwachungskamera zeigen die unbekannte Person, wie sie nach dem Klingeln bei “Stella Schumann” im Flur des Ring-Centers verschwindet und vermutlich die Wohnung des Opfers aufsucht.

Wenn es – wie die Polizei annimmt –  der letzte Freier war, sei es ein Tatverdächtiger, so Polizeisprecher Joachim Grande.

Kriminalpolizei verfolgt derzeit 60 Spuren

Denn nach der Auswertung von Spuren sowie des Obduktionsergebnisses gehe die Polizei jetzt davon aus, dass die 54-Jährige, die unter dem Pseudonym Stella Schumann arbeitete, bereits am Montagabend erschlagen wurde, versichert Grande. Bislang war die Mordkommission von einer Tatzeit in der Nacht zum Dienstag ausgegangen.

Das Opfer war am Dienstagabend von ihrer Tochter in der Wohnung im Ring-Center am Berliner Platz 1d gefunden worden. Sie hatte ihre Mutter gesucht, nachdem sie auf Anrufe nicht reagiert hatte. Die Polizei verfolge derzeit mehr als 60 Spuren, sagt Grande. Mit Hochdruck liefen die Befragungen der Sieben Zweier-Teams. Sie befragten derzeit Freier von “Stella Schumann”.

Joachim Grande: “Es ist mühsam, denn wir haben mehrere 100 Telefonnummern in dem Etablissement gefunden.” Die Getötete arbeitet in ihrem Gewerbe seit vielen Jahren in Braunschweig.

Grande bittet die Freier der Frau, sich selber zu melden, um der Polizei die Arbeit zu erleichtern und so größtmögliche Diskretion zu ermöglichen. Wenn die Polizei an der Haustür eines Freiers aus der Kundenkartei von “Stella Schumann” klingele, sei das nicht unbedingt zu garantieren. Eine ganze Reihe von Betroffenen hätten sich schon freiwillig gemeldet.

Polizei geht nicht von einem Raubmord aus

Von einem Raubmord geht die Polizei derzeit nicht aus, da in dem Appartement der Frau lediglich zwei Handys fehlen. Angaben über weitere eventuell gestohlene Gegenstände erhofft sich die Polizei von der Beschreibung der Wohnung durch ehemalige Freier. Auch die Tatwaffe, mit der die Frau erschlagen wurde, wird noch gesucht.

FAKTEN : Beschreibung des Gesuchten

Alter:  Etwa 30 bis 40 Jahre

Erscheinungsbild: Größer als 1,80 Meter, normale Statur, dunkle, kurze Haare, vermutlich Deutscher.

Kleidung:  Dunkle, teilweise hell abgesetzte Jacke.

Besonderheiten: Auf der rechten Seite trug der Unbekannte offenbar eine über die Schulter gehängte Tasche, die an einem langen Riemen in Hüfthöhe getragen wurde. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass er eine Brille auf hatte.

Hinweise: An den Kriminaldauerdienst, Telefon 0531/476-2516

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