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Jugendschutz oder SexarbeiterInnenschutz - was wird benötigt?

Ein Fall aus der Provinz

Express: Aachen- Randale im Bordell

Junge (15!) mit Huren-Dienst unzufrieden
Angeblich sah der Junge viel älter aus!

Weil er mit dem Liebesdienst einer Prostituierten nicht einverstanden war, hat am Dienstagnachmittag ein 15-Jähriger in einem Bordell auf Aachens Puff-Meile “im Sträßchen” heftig randaliert.

Zuvor hatte das frühreife Früchtchen noch bezahlt, dann beklagte er sich über die Leistungen. Der 15-Jährige wurde immer aggressiver - da alarmierte die Dame die Polizei.

Selbst die Beamten hatte Probleme, den Knirps zu stoppen. Erst auf der Wache stellten die Ermittler fest: Der Junge ist erst 15!

Der Jüngling wohnt in einem Kinderheim und wurde am Abend seinem Betreuer übergeben. Der staunte nicht schlecht…

Quelle: express.de

Tipp: Umbedingt im Zeifelsfall vorher einen Ausweis zeigen lassen - auch wenn das sonst für Prostitutionskunden absolut unüblich ist. So hat sich die angegriffene Sexarbeiterin sogar noch strafbar gemacht.

Wußte der jugendliche ‘Trieb-Täter’ um diese Rechtslage und hat sein Schutzrecht bewust ausgenutzt gegen die Sexarbeiterin (vgl. Dealer und Diebe, die auch auf den Minderjährigenschutz setzen)? Wird so ein evt. überprüfungsbedürftiger Jugendschutz zum Freibrief für frühreife Aggression?

Lesen Sie mehr über Prostitutionsgesetzgebung und schreiben sie einen Kommentar:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=29100#29100

Stoppt die Gewalt gegen SexarbeiterInnen - Int. Gedenktag 17. Dezember:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=803

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