Der Vorstandsvorsitzende der Hypovereinsbank Herr Dr. Weimer glänzte am Rande einer Bankertagung mit einer sehr zweifelhaften Äußerung, die unseres Erachtens nicht unwidersprochen bleiben darf. Wir fänden es gut, wenn mehr SexarbeiterInnen auf Diskriminierung unseres Berufsstandes von Personen die in der Öffentlichkeit stehen und Meinungsführer und Multiplikatoren sind, mit öffentlichen Protesten reagieren würden.
Auf Grund der verbalen Entgleisung des Vorstandvorsitzenden der Hypovereinsbank, Herrn Dr. Weimer hat unsere UserIn Hanna (verifizierte SexarbeiterIn) einen offenen Brief verfasst, den wir, das Sexworker Forum, gerne unterstützen möchten:
Hanna H.
…
…. Leipzig
offener Brief an:
Hypovereinsbank
Herrn Dr. Theodor Weimer
- Vorsitzender des Vorstandes -
am Tucherpark 14
80538 München
Leipzig, 12.9.09
Sehr geehrter Herr Dr. Weimer,
in der Süddeutschen Zeitung vom 11.9. auf Seite 26 (Arikel: in der Männergruppe) werden Sie mit folgender Äußerung zitiert:
“Nur Kriminelle und Prostituierte haben ein schlechteres Image als wir”.
Sollte diese Äußerung von Ihnen tatsächlich gefallen sein, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß ich als freie, selbstbestimmte und steuerzahlende Sexarbeiterin mich energisch dagegen verwahre, auf diese Art mit Kriminellen in einen Topf geworfen zu werden. Über die moralischen Qualitäten von Bankvorständen will ich mich hier nicht auslassen, gebe aber zu bedenken, daß der Freieranteil in den von Männern dominierten Vorstandsetagen der Großbanken sicher nicht geringer ist als im Durchschnitt der Bevölkerung, so daß sich obendrein auch noch der Eindruck von Doppelmoral und Heuchelei ergibt.
Leider tragen Sie mit solchen unbedachten und beleidigenden Äußerungen dazu bei, das immer noch in der Gesellschaft vorhandene schlechte Image unseres, übrigens seit 2002 rechtlich anerkannten Berufs unnötig zu zementieren. Als langjährige Kundin der Hypovereinsbank nehmen Sie bitte zur Kenntnis daß ich nicht zuletzt aufgrund dieser Äußerung mein Geschäftskonto zur Konkurrenz verlagern und andere SexarbeiterInnen davon in Kenntnis setzen werde, es sei denn Sie entschuldigen sich oder dementieren diese Äußerung.
mit freundlichen Grüßen
(gez. Hanna H.)
Wir, die Gemeinde von sexworker.at schließen uns vollinhaltlich an die im offenen Brief an den Vorstand der Hypovereinsbank zum Ausdruck gebrachte Meinung von Hanna H. an!
Die Diskussion zum Thema: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=5213
Von admin am 13.09.2009 um 20:48 Uhr
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Sexworker dürfen nur eingeschränkt passiv teilnehmen auf der Blogger Conference Germany bcg2009.de in Berlin. Bloggende Sexworker, internetvernetzte Prostituierte und Sexwork-Aktivisten sind auf der Blogger Conference Germany bcg2009.de nicht als sichtbar verlinkter Blog und Website erwünscht. Sie werden gegenüber anderen politischen Internetkommentatoren und Bloggern sonderbehandelt, benachteiligt bzw. wegzensiert.
Die Veranstalter der Bloger Konferenz Berlin bcg2009.de fürchten bei Gleichbehandlung der politisch aktiven Sexworker und Nennung ihrer Internet-Domain vom deutschsprachigen transnationalen Sexworker Forum www.sexworker.at unbekannte Konsequenzen und weigern sich deswegen die Webseite, Blogs und Diskussionsstränge der Sexworker zu nennen auf der Webseite der teilnehmenden Blogs der Berliner Blogger Konferenz. Stattdessen entscheidet man sich eigenmächtig und ohne vorherige Rückfrage hier dazu ganz anders als bei den anderen Bloggs den Namen des Sexarbeiters im Internet zu veröffentlichen.
Im Netzwerk der für Freiheitsrechte und gegen Internetzensur streitenden Blogger werden die internetbasierten Selbstbezeugungen der Sexworker, die mit Hilfe der neuen Technologien für ihre Würde, Menschenrechte und die gleichberechtigte, sichere Berufsausübung eintreten, nicht anerkannt und gleichberechtigt eingebunden. Die politischen Bürgerrechte von SexarbeiterInnen im speziellen, scheinen andere zu sein, als die von Bürgern die allgemein gegen Medien-Zensur, Wirtschaftsmonopolpolitik und Elitenherrschaft anzukämpfen versuchen.
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Von admin
am 10.09.2009 um 11:28 Uhr
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Prostitution - Sex vom Discounter: Bericht vom dieStandard über die Reaktionen der SexarbeiterInnen wegen der Moraldiskussion um ihre eigenen Belange
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Von Zwerg
am 13.08.2009 um 02:18 Uhr
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Ein Kommentar veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung über den Zusammenhang von Justiz und Moral bzgl. der Razzia im Pussy Club.
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Von Zwerg
am 30.07.2009 um 11:43 Uhr
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Pussy Club Fellbach mit den Augen einer SexarbeiterIn. Das Flatrate Konzept von einer ModeratorIn von sexworker.at hinterfragt - eine Expertin zum Thema Sexarbeit verfasst einen Bericht über den Pussy Club Feldbach
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Von Zwerg
am 26.07.2009 um 11:31 Uhr
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Sittenwidrigkeit und Zwangsuntersuchung - österreichische SexarbeiterInnen fordern ihre Rechte ein! Sofortige Aufhebung der geltenden Sittenwidrigkeit und Beendigung der sinnlosen Zwangsuntersuchungen.
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Von Zwerg
am 04.07.2009 um 23:33 Uhr
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Presseaussendung anlässlich der 40. Fachtagung Prostitution “Sexarbeit ist Arbeit” am 13. - 15. Mai 2009 in Dortmund. Selbstbestimmt und vernetzt: Verbesserung der Situation von SexarbeiterInnen „Sexarbeit ist Arbeit“
unter diesem Motto fand vom 13. – 15. Mai 2009 die 40. Fachtagung Prostitution in Dortmund statt.
Anlässlich der 40. Fachtagung Prostitution trafen sich SexarbeiterInnen, MitarbeiterInnen verschiedener Beratungsstellen, die mit Prostituierten zusammen arbeiten, Vertreterinnen der Gesundheitsämter sowie die Vertreterin der Gewerkschaft ver.di und geladene Referentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Dortmund, um unter dem Motto „Sexarbeit ist Arbeit“ zu tagen und neue Ziele und Inhalte zu formulieren.
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Von Zwerg
am 19.05.2009 um 17:41 Uhr
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Beratungsstelle für Prostituierte in Oberösterreich - Hilfestellung, Beratung, Streetwork, Begleitung und noch Vieles mehr! Eine kurze Beschreibung vom Besuch einiger UserInnen des Sexworker Forums in Linz.
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Von Zwerg
am 23.01.2009 um 01:02 Uhr
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Nachtlokal Fixsie geschlossen - Freudenhaus ist zu, Freude bei Zwicker HERZOGENBURG / Bordellbetreiber Peter Pichler warf zu Beginn des neuen Jahres das Handtuch.
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Von Zwerg
am 21.01.2009 um 19:02 Uhr
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Prostitution in Norwegen verboten - Ein ausradierter Strich - Seit dem 1. Januar ist der Kauf sexueller Dienste in Norwegen kriminalisiert - Freierbestrafung. Viele ausländische Prostituierte haben bereits das Land verlassen. Sinn und Zweck des Verbots aber bleiben zweifelhaft.
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Von Zwerg
am 02.01.2009 um 13:24 Uhr
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Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Sexarbeiterinnen - Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen SexarbeiterInnen weist Eva van Rahden, Leiterin von SOPHIE, auf die noch immer gültige Rechtssprechung der Sittenwidrigkeit hin. Diese führe dazu, dass keine Verträge zwischen Kunden und Personen, die sexuelle Dienstleistungen anbieten möglich seien.
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Von Zwerg
am 17.12.2008 um 20:51 Uhr
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Prostitution und Menschenrechte - Presseerklärung: Vor 60 Jahren, am 10. Dezember 1948, haben die UNMitgliedsstaaten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Wir möchten als aktive und ehemalige SexarbeiterInnen, VertreterInnen von Prostituiertenberatungsstellen und MigrantInnenorganisationen und andere ExpertInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nachdrücklich daran erinnern, dass die Menschenrechte/Menschenwürde für JedeN vorbedingungslos gelten.
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Von Zwerg
am 09.12.2008 um 17:58 Uhr
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Polizeirazzia im Wiener Stuwerviertel: Schwerpunkt Prostitution - Ziel der Aktion war, den Lokalbetreibern und den Freiern die Gesetzwidrigkeit der Prostitution im Stuwerviertel zu verdeutlichen. Innerhalb der “Sperrzone”, das sind 150 Meter im Umkreis von Gebäuden, die religiösen Zwecken gewidmet sind, Schulen, Spielplätzen, Kindergärten, Friedhöfen oder ähnlichem ist die Anbahnung und Ausübung der Prostitution verboten. Das Stuwerviertel liegt in einem Schutzbereich.
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Von Zwerg
am 04.12.2008 um 20:44 Uhr
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Doppelmoral: Die Presse und das horizontale Gewerbe. Immer moralisch, mitfühlend, voller Empörung. Doch im Anzeigenteil ändert sich die Tonlage. Hier inseriert “Jana, gerade 18, unerfahren und eng” oder die “geile, rassige Sarah”, “preiswerte” Polinnen und echte “Spritzluder”. Hier moralischer Zeigefinger, dort knallharte Sexwerbung. Denn diese Anzeigen sind ein lukratives Geschäft. Der deutsche Werberat sieht keinen Handlungsbedarf, die Polizei übt oft Nachsicht. Zapp über die Doppelmoral, die Boulevardblätter im Umgang mit dem horizontalen Gewerbe an den Tag legen.
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Von Zwerg
am 01.12.2008 um 21:44 Uhr
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Halt die Goschen, du Hure! In Karin Bergers und Andrea Brems Dokumentation “Am Anfang war ich sehr verliebt” berichten Frauen von Liebe, ihren Gewalterfahrungen und einem Neubeginn im Frauenhaus – Buchtipp
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Von Marc
am 25.11.2008 um 15:43 Uhr
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EU-Parlament und die Prostitution in Straßburg - Es geht um die Eigenverantwortung eines jeden Politikers”, sagt ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas. “Abgeordnete sollten wissen, wie man sich verhält”, erklärt SPÖ-Abgeordnete Christa Prets. “Die Sozialdemokratische Fraktion fordert, gegen jede Art von Zwangsprostitution vorzugehen. Wenn aber alles gesetzlich einwandfrei ist, eine Angelegenheit zwischen erwachsenen Menschen, so ist keine rechtliche Handhabe gegeben. Dies gilt auch in Straßburg”, betont Prets.
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Von Zwerg
am 18.11.2008 um 17:36 Uhr
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