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In Köln arbeiten etwa 1.000 Männer im horizontalen Gewerbe

In der Domstadt gehen über 2.500 Menschen der Prostitution nach


In Köln gehen etwa 1.600 Frauen der Prostitution nach - an Messetagen sind es sogar noch mehr, die ihr Geld mit der käuflichen Liebe machen. Diese Zahlen, die die Kölner Grünen jetzt vorlegten, überraschen niemanden ganz und gar. Was dagegen kaum bekannt sein dürfte, ist die Anzahl der Männer, die mit bezahltem Sex Geld verdienen: Etwa 1.000 Männer, vom Proficallboy bis zum Gelegenheitsstricher, arbeiten in Köln als Prostituierte.

Bekannte Orte des horizontalen Gewerbes in Köln sind das Bordell “Pascha” oder der Straßenstrich am Niehler Hafen. Wenig aber weiß man über die Situation der Mehrzahl der Prostituierten, die in Clubs, kleineren Bordellen, Wohnungen oder Bars arbeiten. Noch weniger ist bekannt über die Hintermänner, die mit diesem lukrativen Gewerbe Geld machen - Informationen und Fakten zur Prostitution sind rar.

In einer Informationsveranstaltung am Freitag wollen die Grünen ab 19 Uhr zum Abbau dieses Informationsdefizits beitragen. Thema im Parteizentrum am Ebertplatz 23 ist unter anderem, wie die Rechte der Prostituierten gestärkt werden können, ohne dabei die Interessen von Bordellbetreibern zu fördern.

http://www.koeln.de

Köln- Prostitution 1000 Männer schaffen an


Etwa 1600 Frauen bieten in Köln an einem durchschnittlichen Tag käuflichen Sex an. An Messe-Tagen sind es wesentlich mehr.
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Überraschend ist dabei: Hinzu kämen noch 1000 männliche Prostituierte – vom Callboy als Vollprofi bis zum Homo-Gelegenheitsstricher. Diese neue Zahlen haben jetzt Experten vorgelegt und die Politik diskutiert, wie sie damit umgehen soll.

Fakt ist: Prostitution ist ein Millionen-Geschäft in dieser Stadt. Auch für den Fiskus. Jeden Tag muss eine Prostituierte 15 € Einkommen- und Umsatzsteuer abdrücken.

Da will auch die Stadt mitkassieren: 150 € verlangt das Kölner Steueramt von einer Liebesdienerin im Monat an „Vergnügungssteuer“. Wenn sie weniger als an 25 Tagen anschaffen geht, muss sie dies beweisen. Dann bezahlt die Prostituierte sechs Euro pro Arbeitstag.

Die schnelle Steuernummer lohnt sich für alle Beteiligten: Mehr als eine Million Euro will die Stadt in diesem Jahr dadurch einnehmen.

Doch unter welchen Bedingungen leben und arbeiten die Prostituierten in Köln? Darüber wollen die Grünen am Freitag – 19 Uhr, Parteizentrum Ebertplatz – mit Experten diskutieren. Dabei geht es auch darum, Position zur Prostitution zu beziehen, die die Rechte der Frauen stärkt – nicht aber die der Bordell-Chefs.

http://www.express.de/

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